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Holzboden verlegen leicht gemacht: Selbst ist der Heimwerker

Das Verlegen von Holzboden kann eine lohnende und zufriedenstellende Aufgabe sein, die Ihrem Zuhause eine warme und natürliche Atmosphäre verleiht. Egal, ob Sie Holzdielen in Ihrem Wohnzimmer, Schlafzimmer oder sogar auf Ihrem Balkon oder im Garten verlegen möchten, dieser Ratgeber wird Ihnen Schritt für Schritt zeigen, wie Sie Ihren Traum vom eigenen Holzboden verwirklichen können.

Schritt 1: Die richtige Planung ist entscheidend

Bevor Sie mit dem Verlegen Ihres Holzbodens beginnen, ist eine sorgfältige Planung unerlässlich. Hier sind einige wichtige Überlegungen:

  • Holzart: Entscheiden Sie sich für die Holzart, die Ihren ästhetischen Vorlieben und Ihrem Budget am besten entspricht. Eiche, Ahorn, Kiefer und Teak sind nur einige der beliebten Optionen.
  • Untergrund: Der Untergrund, auf dem der Holzboden verlegt werden soll, beeinflusst die Vorbereitung und die Art der Installation. Wir werden später auf die Verlegung von Holzböden auf verschiedenen Untergründen eingehen.
  • Dielenbreite und -muster: Wählen Sie die Breite Ihrer Holzdielen und das Muster, in dem Sie sie verlegen möchten. Breitere Dielen verleihen Räumen eine rustikale Note, während schmalere Dielen moderner wirken.

Schritt 2: Vorbereitung des Untergrunds

Bevor Sie mit dem eigentlichen Verlegen der Holzdielen beginnen, müssen Sie sicherstellen, dass der Untergrund vorbereitet ist. Hier sind zwei gängige Szenarien:

Holzdielen verlegen auf Estrich

  1. Unterboden prüfen: Überprüfen Sie den Estrich auf Unebenheiten und sorgen Sie dafür, dass er sauber und trocken ist.
  2. Dampfsperre: Legen Sie eine Dampfsperre auf den Estrich, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
  3. Trägerplatten: Installieren Sie bei Bedarf Trägerplatten, um eine gleichmäßige Oberfläche zu schaffen.
  4. Isolierung: Verlegen Sie eine Trittschalldämmung, um den Dielenboden vor Trittgeräuschen zu schützen.
  5. Verlegeuntergrund: Befestigen Sie den Verlegeuntergrund, auf dem die Holzdielen verlegt werden. Dies kann Sperrholz oder OSB-Platten sein.

Holzboden auf Fliesen verlegen

  1. Fliesen vorbereiten: Stellen Sie sicher, dass die Fliesen sauber und fest verlegt sind.
  2. Ausgleichsmasse: Bei unebenen Fliesen kann eine Ausgleichsmasse erforderlich sein, um eine ebene Oberfläche zu schaffen.
  3. Dampfsperre und Trittschalldämmung: Installieren Sie eine Dampfsperre und eine Trittschalldämmung, um Feuchtigkeitsprobleme zu verhindern und den Schallschutz zu verbessern.
  4. Verlegeuntergrund: Befestigen Sie den Verlegeuntergrund, auf dem die Holzdielen verlegt werden.

 

Schritt 3: Das Verlegen der Holzdielen

Nachdem der Untergrund vorbereitet ist, können Sie mit dem eigentlichen Verlegen der Holzdielen beginnen:

  1. Akklimatisieren Sie das Holz: Lagern Sie die Holzdielen mindestens 48 Stunden in dem Raum, in dem sie verlegt werden sollen. Dadurch passt sich das Holz an die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit an.
  2. Startpunkt wählen: Beginnen Sie in einer Ecke des Raumes und arbeiten Sie sich in Richtung Ausgang vor. Verwenden Sie Abstandshalter, um einen gleichmäßigen Abstand zur Wand zu gewährleisten.
  3. Verlegeart: Sie können die Dielen parallel zur längsten Wand des Raumes oder diagonal verlegen, je nach Ihrem persönlichen Geschmack.
  4. Verklebung oder schwimmende Verlegung: Je nach Holzart und Untergrund können Sie die Dielen verkleben oder schwimmend verlegen. Befolgen Sie die Herstelleranweisungen für den von Ihnen gewählten Verlegemodus.

Schritt 4: Nachbereitung und Pflege

Nachdem Sie die Holzdielen erfolgreich verlegt haben, gibt es einige wichtige Schritte, um sicherzustellen, dass Ihr Holzboden lange schön bleibt:

  • Schutz: Verwenden Sie Filzgleiter unter Möbeln, um Kratzer zu vermeiden, und legen Sie Fußmatten an Eingängen, um Schmutz und Feuchtigkeit fernzuhalten.
  • Reinigung: Reinigen Sie Ihren Holzboden regelmäßig mit einem weichen Besen oder einem Staubsauger mit Bürstenaufsatz. Vermeiden Sie es, den Boden mit übermäßig viel Wasser zu reinigen.
  • Pflege: Je nach Holzart kann es notwendig sein, den Boden alle paar Jahre neu zu versiegeln oder zu ölen. Beachten Sie die Herstelleranweisungen und achten Sie auf Anzeichen von Abnutzung.
  • Trittschall: Wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen, ist es wichtig sicherzustellen, dass Ihr Dielenboden den erforderlichen Trittschallschutz bietet, um Ihre Nachbarn nicht zu stören.

Das Verlegen von Holzböden kann eine anspruchsvolle, aber äußerst lohnende Aufgabe sein. Mit der richtigen Planung, Vorbereitung und Sorgfalt können Sie einen schönen und langlebigen Holzboden in Ihrem Zuhause genießen. Egal, ob Sie Holzdielen auf Estrich, Fliesen, Ihrem Balkon oder im Garten verlegen möchten, die richtigen Schritte und Materialien sind entscheidend für ein erfolgreiches Ergebnis. Viel Spaß beim Heimwerken und beim Genießen Ihres neuen Holzbodens!

Grundsätze zur Planung und Ausführung bei der Verlegung von Massivholzdielen

Es darf keine Feuchtigkeit in den Dielenboden eindringen. Gegen aufsteigende Feuchte aus dem Boden, z.B. bei nicht unterkellerten Massivböden, ist eine Dampfsperre einzubauen. Die Dicke der Dampfsperre (gemäß DIN 18195) sollte 0,3 mm oder besser 0,5 mm betragen, bei PVC-Folien 0,5 mm auf keinen Fall unterschreiten. Stöße sind zu verschweißen oder mit einer 50 cm breiten Überlappung zu versehen.

Arten der Holzboden-Montage:

1. Verschraubung

Die Massivholzdielen werden auf trockenen Polsterhölzern/Lagerhölzern (Abstand 40 bis 60 cm) oder direkt auf dem Blindboden verlegt. Bitte beachten Sie, dass alle Untergründe trocken (max. Feuchte 12 %) sein müssen. Falls erforderlich, kann gegen aufsteigende Feuchtigkeit eine Feuchtigkeitssperre verlegt werden. Die Folie zur Wand ca. 10 cm hoch ziehen und nach Befestigung der Sockelleisten mit scharfen Messer bündig abschneiden. Im Bodenbereich muss die Folie jeweils 20 cm überlappend verlegt werden. Die Dielen werden mit Schlagklotz und Hammer zusammengefügt und schräg im 45º Grad Winkel oberhalb der Feder geschraubt. Empfohlene Schraubdimensionen 3,5 x 50 mm oder 3,5 x 60 mm. Die Schrauben sind so zu versenken, dass die Feder nicht gequetscht wird. Zusätzlich sollte die erste Dielenreihe nahe an der Wand von oben festgeschraubt werden, um diese somit gegen Verrutschen abzusichern.

2. Vollflächige Verklebung

Der Massivholzboden kann auf jeder fachgerecht erstellten Unterlage (Zement, Anhydrit, Gussasphalt, Verlegespanplatten, OSB und Trockenestrich) mit den dazu geeigneten Klebstoffsystemen verklebt werden. Verkleben Sie den Boden bei einer Raumtemperatur zwischen +15ºC und 35ºC und einer relativen Luftfeuchte von 40 bis 75 %. Die Untergrundtemperatur sollte bei min. +15ºC bzw. höchstens 20ºC bei Heiz-Estrichen liegen. Die zulässige Estrichfeuchte darf bei Zement-Estrichen 2,5 % CM, bei Anydrit-Estrichen 0,6 % CM und bei Magnesia-Estrichen 12 % CM nicht überschreiten. Der Bodenkleber wird mittels geeigneter Zahnspachtel (Angaben des Kleberherstellers beachten) vollflächig aufgetragen. Tragen Sie nur soviel Kleber auf, wie Sie in der offenen Klebewirkzeit an Elementen verlegen können. Die Offenzeit/Verlegezeit ist vom Kleberhersteller abhängig. Überstehender oder versehentlich auf die Oberfläche gelangter Kleber muss noch im frischen Zustand sofort restlos entfernt werden. Um eine gute Verklebung zu erreichen muss die erste und die letzte Dielenreihe sorgfältig angedrückt werden, die Elemente mit Gewicht von oben einige Stunden belasten. Die genaue Untergrundspezifikation entnehmen Sie bitte den Informationen des Klebstoffherstellers.

3. Verlegung auf Elastilon

Der Feuchtigkeitsgrad des Unterbodens darf höchstens 3 % sein. Ein Zement-/Beton-Unterboden muss ausreichend egalisiert sein und darf eine max. Abweichung von 2 mm, gemessen mit einem ca. 1,5 m langen Richtscheit, aufweisen. Ein Holz-Unterboden muss ausreichend flach und stabil sein. Die Elastilon Verlegefolie wird mit der Schutzfolie nach oben zeigend quer auf die Verlegungsrichtung des Massivholzbodens in nebeneinander liegenden Bahnen ausgerollt. Überlappungen auf alle Fälle vermeiden! An der Seite, an der mit der Verlegung begonnen wird, zieht man die Schutzfolie über eine Breite von 50 cm sorgfältig zurück, so dass die Klebeschicht sichtbar wird. Auf die Klebeschicht wird nun eine doppelt gefaltete, lose überlappende Schutzfolie gelegt. Die Faltseite muss dabei zur Wand zeigen.

Auf diese lose Überlappung werden die ersten Dielen gelegt und an den Wand- und Stirnseiten sorgfältig festgeklotzt. Sofort nachdem die ersten Dielenreihen der Länge nach ineinander gepresst wurden, kann die lose überlappende Schutzfolie darunter herausgezogen werden. Jetzt liegen die ersten Dielen fest auf der Klebeschicht. Die nächsten Bahnen können danach auf die originale Schutzschicht ausgelegt werden, welche jeweils nach dem Verlegen einer oder mehrerer Dielenreihen unter diesen herausgezogen wird. Auf diese Weise wird weitergearbeitet, bis ein nahtloses Ergebnis entstanden ist. Falls erforderlich kann die Verlegefolie fest angezogen werden bevor die Schutzschicht entfernt wird. So werden die Dielen durch das Schrumpfverhalten der Unterschicht der Länge nach möglichst eng aneinander gezogen.

Oberflächenbehandlung durch lösemittelfreie geölte Dielenböden

Heute habe unsere Dielen meist eine geölte Oberfläche und sind lösungsmittelfrei und nicht filmbildend. Gerade bei stark strukturierten Hölzern wie die Eiche kommt dadurch die Oberfläche besonders zur Geltung. Kratzer, etc. gehen dann in der Textur der Holzstruktur unter.

Die Öle dringen in die Oberfläche ein und machen sie widerstandsfähiger. Lösemittelfreie Ölaufträge bestehen aus mehreren Aufträgen (in der Regel 1 – 3) und haben folgende Vorteile:

  • - Einfache Reparatur da Oberfläche leicht wieder hergestellt werden kann
  • - Das Holz wird in Struktur und in seiner Eigenschaft nicht verändert (Natürlichkeit, Raumklima)
  • - Lösungsmittelfreie Öle sind auf der Basis natürlicher Rohstoffe hergestellt und sind in ihrer Verarbeitung und Entsorgung umweltfreundlich und gesundheitlich unbedenklich.

Welche Längenangaben gibt es?

1. Fallende Längen

Ein im Wald geschlagenes Stück Holz hat unterschiedliche Längen und kann aufgrund von Rissen, Astbildung oder Wuchsfehlern nicht immer in seiner ganzen Länge verarbeitet werden. Massivholzdielen werden daher marktüblich in fallenden Längen von 50 cm bis 250 cm angeboten. Dies ermöglicht eine optimalere Holzausnutzung und produziert weniger Verschnitt als bei Fixlängen. Durch eine umlaufende Nut- und Federverbindung kann dieser Boden endlos verlegt werden und es ergibt sich ein attraktives Fußbodenmuster.

2. Fixlängen

Hier handelt es sich um einen Dielenboden bei dem alle Abschnitte die gleiche Länge haben. In der Regel ist dieser Dielenboden wesentlich teurer, bedingt durch den Verschnitt bei der Herstellung.

Massivholzdielen sind bei allen Verlegemöglichkeiten bedingt für Fußbodenheizung geeignet.

 

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Holzboden verlegen

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